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PDF-Reader, bzw. PDF-Editor

Master PDF Editor

Für Linux gibt es viele Möglichkeiten, PDF-Dateien zu betrachten. Leider ist sehr viel dieser Software ausgesprochen minderwertig. Da werden Zeichen nicht richtig dargestellt, Zeilen verrutschen oder es dauert ewig, um ein Dokument zu laden. Es kann sehr frustrierend sein, aus der Anwendungsverwaltung eine App nach der anderen zu installieren, auszuprobieren und genervt wieder zu deinstallieren.

Natürlich gibt es im Web diverse Seiten, welche typischerweise die besten PDF-Reader unter Linux empfehlen. Oft wird auf solchen Seiten das Bildbearbeitungsprogramm Gimp oder das Office-Paket Libre Office als PDF-Editor gepriesen oder die empfohlene Software ist tatsächlich Software für Windows. Ich frage mich, warum auf solchen Seiten existierende, gute Software, vielfach nicht genannt wird. Vermutlich geben sich die Erzeuger von solcher Inhalte nicht genügend Mühe.

Gleich mal vorab: Beim Thema PDF zeigt sich, dass Open source-Software nicht immer die beste Lösung ist. Aber wenn es nur ein Reader sein soll, ist das Programm Okular am ehesten brauchbar. Das Programm kann auch ein Inhaltsverzeichnis anzeigen anstatt nur Miniaturseiten.

Ich persönlich benötige nicht nur einen Reader, sondern einen Editor! Ich habe viel mit PDFs zu tun, welche z.B. Artenlisten enthalten, welche manchmal im Querformat enthalten sind. Da benötige ich die Möglichkeit, einzelne Seiten zu drehen, damit ich sie am PC besser lesen kann.

In dem Punkt trauere ich meinem PDF-Editor von unter Windows wirklich nach: https://pdf-xchange.de/! Der konnte alles, was ich mir zur vorstellen konnte. Übergroße Teilscans zusammenfügen, Beschneide, Drehen, OCR, usw. für knapp 60 € einmalig (kein Abo). So etwas habe ich für Linux bisher nicht finden können. Ich werde später noch versuchen, diesen Editor über Wine oder Snap unter Linux zu installieren; eine Lizen. Das wäre ein Traum! Aber aktuell bin ich noch nicht soweit.

Der einzige PDF-Editor, der mich unter Linux fürs Erste befriedigt, ist der Master PDF Editor for Linux, den gibt es als Free- und als Bezahl-Version und ist closed Source; hier ist die Website: https://code-industry.net/free-pdf-editor/. PDFs werden zügig geladen, korrekt dargestellt und ich kann Bearbeitungen durchführen. Was mir ganz besonders begeistert, ist die Möglichkeit, per Drag & Drop ein Inhaltsverzeichnis hinzu zu fügen. Ich weiß gar nicht,ob das der XChange auch konnte. Aktuell benutze ich noch die Free-Version, aber der Erwerb der kommerziellen Version ist nicht ausgeschlossen. Das Programm kostet aktuell knapp über 70 €; für gute Software ist das auf keinen Fall zu viel.

Master PDF-Editor installieren

Man muss das Programm beim Hersteller runter laden. Für unterschiedliche Linuxe gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für verschiedene Linux-Distributionen (.deb, .rpm, …) über ARM-Prozessoren bis hin zu .imapeApp. Unter Linux Mint braucht man nur die .deb-Datei runter laden und im Filebrowser drauf klicken.

Ergänzt wird das Download-Angebot noch durch Anleitungen für verschiedene Linux-Distributionen.

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