Nur kurz vorgestellt, weil dieser unter Linux Mint nicht standardmäßig installierte Editor, sehr viele Vorteile gegen über Edtoren wie vi oder nano hat. Nachteil, wie unter vi: Man man muss die Grundbefehle kennen. Dazu liefere ich gleich eine Übersicht.
Die großen Vorteile von micro liegen in der sonstigen intuitiven Bedieung. Im Gegensatz zu nano und vi kann man Textpassagen mit der Maus markieren und wie üblich mit Strg-c oder Strg-x kopieren, bzw. ausschneiden und mit Strg-v einfügen, wo sich der Mauszeiger befindet. Und im Gegensatzu zu nano und vi werden in micro auch Zeilennummer angezeigt. Syntax-Färbung haben mirco und nano.

Unter nano kann man die Zeilennummern mit Alt-# hinzu- oder abschalten. Zeilennummern anschalten in vi mit :set nu.
Grundbefehle von micro im Überblick
| Strg-o | Datei öffnen |
| Strg-s | Speichern und schließen |
| Strg-q | Schließen; wurde das Dokument geändert, wird gefragt, ob gespeichert werden soll |
| Strg-a | alles markieren |
| Strg-z, bzw. Strg-y | Rückgängig machen, bzw. Rückgängigmachen zurück nehmen |
Die Grundbefehle lassen sich mit Alt-g ein- und ausblenden. Mit Strg-g kann man einen Hilfetext ein- und wiede ausblenden. Man kann auch mit Tabs arbeiten oder das Editor-Fenster teilen. Aber sowas können GUI-Editoren besser. In der Konsole braucht man das m. E. nicht, bzw. schafft mehr Unübersichtlichkeit.